Croz dell'Altissimo

(Bergwandern, Italien)

Von Molveno aus über das Rifugio Pradel hinauf zum Rifugio Montanara. Dort verließen wie die "Zivilisation" und sind den einsamen Weg über den den Palon de Tovre weiter. Oberhalb der Waldgrenze hat man herrliche Tiefblicke runter nach Molveno. Auf der Hochfläche vor dem Croz zog dann wieder Nebel auf, den wir schon vom Vortag kannten. Mit der schönen Aussicht war es nun vorbei. Kurz nach dem Passo del Lasteri war es dann wieder soweit, dass wir unsere Ponchos auspacken durften. Anders als am Vortag war allerdings, dass es heute keine Hütte in der Nähe gab in der wir Schutz suchen konnten, es wesentlich stärker regnete und donnerte und der Abstieg um einiges ausgesetzter und schwieriger war, als der von der Pedrottihütte. Nach einer Starkregenpause unter dem Pass hörten wir schon die Sturzbäche, die von allen Seiten des Tals herunter kamen und die wir mehrmals überqueren mussten, was, je weiter wir nach unten kamen, immer schwieriger wurde.
Am Passo del Clamer folgten wir den Wegweiser "Sentiero alpinistico difficile" und stiegen hinunter ins Talende des Val delle Seghe. Nach einer letzten Querung eines ca. 10m breiten Sturzbaches erreichten wir die Croz-Hütte, an der wir uns trockene Sachen anzogen (man lernt ja dazu) und nach einer Rast den Rückweg durchs Vall delle Seghe nach Molveno antraten. Bei schönem Wetter ist das sicher eine supeschöne Wanderung mit herrlilchen Blicken auf das zentrale Brenta-Massiv, der uns leider verwehrt blieb.

Bericht von matthias

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