Jollenwandern Stralsund - Stahlbrode - Stralsund

(Segeln, Deutschland, Ostsee)

Nachdem wir am Vortag von Dranske wieder bei gutem Wind in einem Rutsch nach Stralsund zurückgesegelt sind, habe wir noch einen Abstecher nach Osten gemacht. Wir sind durch den Strelasund nach Stahlbrode gesegelt.
Immer genau vor dem Wind haben wir uns bei guter Geschwindigkeit durch den Strelasund treiben lassen. Ach Moment, da war ja doch noch was aufregendes.
Vor dem Wind mit guter Geschwindigkeit auf die Brücke des Rügendamms zuzufahren ohne zu Wissen ob man durchpasst, ist eine sehr mulmige Angelegenheit. Zwei Meter vor der Brückenkannte hätte ich gewettet, dass es nicht passen kann und bin dann nochmal Vollgas in den Wind geschossen. Dabei ist die Mastspitze aber gerade ein bisschen unter die Brücke gekommen und so konnten wir sehen, dass es reichen würde. Also das Ganze nochmal und es war wohl eine Sache von Zentimetern. Das war sehr nervenaufreibend. Wer will schon unter der Brücke seinen Mast verlieren.
Am nächsten Tag sind wir unter den zwei Brücken durchgekreuzt, wobei noch Kabelschaufen von der einen Brücke hingen, da das ja noch eine Baustelle war. Auch nicht gerade lustig.
Na ja, wir sind zumindest erstmal nach Stahlbrode und haben dort das Boot gegenüber einem Campingplatz auf den Sand gesetzt.
Am nächsten Morgen sind wir wieder bei ordentlichem Wind 4 Stunden nach Stralsund zurückgekreuzt. Fast die ganze Zeit Stand Andi im Trapez. Das war eine wirklich erfrischende Angelegenheit und ein guter Abschluss unserer Tour.

Bericht von jochen

Vorbei an der Volkswerft

Unser Zelt, im Hintergrund die Jolle

Unsere Jolle

Am nächsten Tag zurück in Stralsund

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